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30.09.2008 12:49

Klangwerkstatt Berlin
Wasser - Wüste

7. -9. November 2008

Saalbau Neukölln Berlin

Seit seiner Gründung 1989 findet dieses Festival für Neue Musik jährlich im multikulturellen Herzen von Berlin-Kreuzberg und seit einigen Jahren auch im Saalbau Neukölln satt. Dabei hat sich dieses bemerkenswerte Festival der Idee verschrieben, Auftritte professioneller Ensembles und Solisten neben hoch ambitionierte Jugendkonzerte zu stellen.

Klangwerkstatt 2008
Festival für Neue Musik
7. bis 9. November
Saalbau Neukölln
 
Seit ihrer Gründung 1989 findet die Klangwerkstatt jährlich im multikulturellen Herzen von Berlin-Kreuzberg und seit einigen Jahren auch im Saalbau Neukölln satt. Dabei hat sich dieses bemerkenswerte Festival für Neue Musik der Idee verschrieben, Auftritte professioneller Ensembles und Solisten neben hoch ambitionierte Jugendkonzerte zu stellen. In dieser Kombination wird die Klangwerkstatt auch in diesem Jahr wieder Neue Musik in zahlreichen Uraufführungen präsentieren, die von reiner Instrumentalmusik über elektroakustische Musik und Videoarbeiten bis hin zu Performances und Improvisationen reichen.
 
In diesem Jahr findet die Klangwerkstatt wegen der Umstrukturierung des Ballhaus Naunyn einmalig ganz im Saalbau Neukölln statt und nicht wie üblich an beiden Spielorten.
 
Das Thema des diesjährigen Festivals bildet das Gegensatzpaar "Wasser und Wüste". Eine Gegenüberstellung, welche die unterschiedlichsten Gedanken, Bilder und Assoziationen zulässt. Alle Werke des Festivals stehen im Zusammenhang zu diesen gerade heute sehr brisanten Begriffen. Die vielen Möglichkeiten der musikalischen Annäherungen an diese Thematik lassen interessante und vielseitige Konzerte erwarten.
 
Den Auftakt des Festivals am Freitag, den 7. November, bilden traditionell multimediale Konzerte, die Instrumentalmusik mit Live-Elektronik und Live-Video kombinieren. Zum einen realisiert das Ensemble 2X2 in einer Besetzung mit zwei Pianisten (Heather O'Donnell & Benjamin Kobler) und zwei Schlagzeugern (László Hudacsek & Rie Watanabe) in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (ZKM) Uraufführungen von Malika Kishino (Köln), Orm Finnendahl und Oliver Schneller. Es folgt ein Soloprogramm der jungen Pianistin Rei Nakamura aus Freiburg. Über Visualisierungen werden hier in Werken von Annesley Black und Mark Barden Klang und Bewegung in Relation zueinander gesetzt.
 
Zu den Höhepunkten der diesjährigen Klangwerkstatt zählt das Programm des Ensemble "Junge Musik" mit Werken von Erhard Großkopf, Walter Zimmermann und Peter Ablinger, die sich ebenso wie die Uraufführungen von Daniel Göritz und Max Marcoll im Konzert der Akkordeonistinnen Susanne Stock und Nancy Laufer mit der "Wasser-Wüsten-Thematik" auseinandersetzen.
 
Den Abschluss des Festivals bildet am Sonntag, den 9.November, das Konzert des international renommierten Berliner "ensemble mosaik" mit neuen Kompositionen von Robert HP Platz (Köln), Michael Meierhof (Hamburg), sowie weiteren Ensemblestücken von Helmut Zapf, Chatchatur Kanajan und Elena Mendoza-Lopez.
 
Eine Besonderheit der Klangwerkstatt bilden die Kinder- und Jugendensembles, die sich über die Jahre an der Musikschule Kreuzberg formiert und inzwischen langfristig etabliert haben. Die Ensembles "multiphon" und "Progress" unter der Leitung von Sylvia Hinz, sowie die von Helmut Zapf geführte "teenmusic" zeigen ein weitgespanntes Programm neuer Musik zum diesjährigen Thema. Kompositorische Schwergewichte wie Jakob Ullmann's disappearing musics stehen neben Stücken junger Kompositionsschüler der Musikschulen. Eine Performance und Improvisationen auf selbstgebauten Instrumenten der jüngsten beteiligten Musiker zum diesjährigen Festivalthema runden das Programm ab.
 
Kontakt:
 
info@klangwerkstatt-berlin.de
 
Künstlerische Leitung: Michael Beil
 
Organisation: Stefan Streich, Joachim Mehner, Maximilian Marcoll
 
Presse
Ulrike Philippi
Tel. 030 – 90 298 14 39,
 
E-Mail: Ulrike.Philippi@ba-fk.verwalt-berlin.de
 
Die Klangwerksatt 2008 wird organisiert vom Klangwerkstatt-Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit den Musikschulen Friedrichshain-Kreuzberg und Paul Hindemith Neukölln, gefördert durch die Initiative Neue Musik Berlin (INM), die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das Kulturamt Friedrichshain/Kreuzberg, dem Elektronisches Studio der TU Berlin dem Studio der HfM Hanns Eisler und Geiertronic, in Kooperation mit dem ZKM Karlsruhe.

Quelle:
Ulrike Philippi